Auszug Management-Bericht 2016

D) Prozessleistung und Produktkonformität

Ergebnisse Medizinische Kräftigungstherapie 2016

Die Überwachung der Zielvorgaben des Praxisprozesses „Medizinische Kräftigungstherapie“ wird mittels der zu Beginn und zum Ende der Therapiemaßnahmen durchgeführten
(Kraftmess- und Schmerzbefragungs-) Testverfahren dokumentiert und regelmäßig in einer dafür vorgesehenen Excel-Tabelle aktualisiert und berechnet.

Die Anzahl dadurch auswertbarer Datensätze konnte deutlich auf über 200 gesteigert werden. Die  M+ Software an der MedX- LE- und CE-Maschine bietet die Möglichkeit, direkt am Bildschirm  die Schmerzbefragung anhand der visuellen Analogskala durchzuführen. Dies erleichtert den Arbeitsablauf für das Mitarbeiterteam erheblich.

 

Ergebnisse 2016:

  1. Rate der schmerzverbesserten Patienten in Prozent:76,42 % (n=229)
    (2015: 70,56%; 2014: 76,80%, 2013: 82,32%, 2012: 87,89%, 2011: 82,76%
  2. Quantitative Schmerzbesserung nach VAS: -58,08% (n=229)
    (2015: -44,88%; 2014: -43,73%; 2013:-49,89%; 2012: -55,36% ; 2011: 51,66%)
  3. Anteil durchschnittlicher Kraftanstieg mit über 15% Kraftgewinn: 77,86% (n=271)
    (2015: 79,52%; 2014: 79,41%; 2013: 71,5%; 2012:71,78% 2011:71,03%)
  4. Anteil durchschnittlicher Kraftanstieg mit über 30% Kraftgewinn: 36,53% (n=271)
    (2015: 61,04%; 2014: 63,73%; 2013:56,04%; 2012: 47,72%; 2011: 52,34%)
  5. Anteil durchschnittlicher Kraftanstieg mit über 50% Kraftgewinn: 9,59% (n=271)
    (2015: 32,13%; 2014: 34,80%; 2013: 30,43%; 2012: 26,56%)
  6. Durchschnittlicher Kraftanstieg absolut gesamt: 29,62% (n=271)
    (2015: 52,42%; 2014: 43,68%; 2013: 43%; 2012: 39,57%; 2011: 42,37%)
  7. Durchschnittlicher Kraftanstieg absolut LE-Therapie: 30,98% (n= 173)
    (2015: 48,88%; 2014: 45,87%; 2013: 48,33%; 2012: 38,20%, 2011: 53,78%)
  8. Durchschnittlicher Kraftanstieg absolut CE-Therapie: 27,23% (n= 98)
    (2015: 68,31%; 2014: 38,31%; 2013: 28,97%; 2012: 40,14%; 2011: 48,63%)
  9. Anteil signifikanter Kraftanstieg LE
    > 15 Prozent: 82,66%;
    > 30 Prozent: 52,02%;
    > 50 Prozent: 10,40%
    (2015: 81,07%/61,54% / 39,05%;
    2014: 79,31%/66,21%/37,93%;
    2013: 73,51%/61,59%/34,44%;
    2012: 75%/50%/25%;
    2011:65,44%/47,06%/n.n.)
  10. Anteil signifikanter Kraftanstieg CE
    > 15 Prozent: 69,39%;
    > 30 Prozent: 40,82%;
    > 50 Prozent: 8,16%)
    (2015: 80,26% / 63,16% / 42,11%;
    2014: 79,66%/57,63%/27,12%;
    2013: 64%/44%/12%;
    2012: 65,88%/43,53%/9,41%;
    2011: 80,77%/61,54%/n.n.)
  11. Die Gesamtzahl der ausgewerteten Patienten in der medizinischen Kräftigungstherapie ist erfreulicherweise weiter gestiegen. Bezüglich der Schmerzbefragung konnten insgesamt 229 Datensätze ausgewertet werden; und bezüglich der Kraftsteigerungen 271 Datensätze. Im Jahre 2009 waren es noch 121 Datensätze.Mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden. Es zeigt sich eine deutliche Stabilisierung unserer bisherigen Qualitäts-Standards. Im wesentlichen entsprechen die erhobenen Ergebnisse denjenigen, die wir auch in den letzten Jahren schon erreicht haben. Man kann zusammenfassend folgende Standards definieren:
  1. Die Rate der signifikant Schmerz gebesserten Patienten liegt bei circa 70-80 %.
  2. Die quantitativen Schmerzbesserung liegt bei circa 50 %, also der Hälfte der Schmerzen besteht zum Ende der Therapie fort im Vergleich zum Ausgangszeitpunkt.
  3. Die Kraftsteigerung im Jahre 2015 wurde mit über 50 % gemessen. Damit liegt sie deutlich über dem bisherigen Mittel von etwas über 40%.

 

Ergebnisse Hyaluronsäure 2015:

Die zweite Dienstleistung, welche als Kernprozess der Facharztpraxis angesehen wird, ist die Behandlung von arthrosebedingten Kniegelenksbeschwerden mittels Hyaluronsäureinjektionen. Sie wird auch bei nicht operationsbedürftigen Meniskusschäden, sowie bei Chondromalazia Patellae eingesetzt.
Bereits im Jahre 2014 waren wir dazu übergegangen auf ein neues Präparat umzustellen. Bei einer ersten Injektion injizierten wir in der Regel das niedermolekulare Recosyn der Firma Recordati, welches sich durch eine schnelle Wirksamkeit, aber eine weniger lang anhaltende Wirkung auszeichnet. Bei der jeweils zweite und dritten  Injektion wurde dann das höhermolekulare Recosyn forte injiziert, welches sich durch eine lang anhaltende Wirksamkeit auszeichnet.

Im Jahre 2015 lag die Rate der Patienten mit Schmerzverbesserung bei 95,45 %.
Die Vorjahresergebnisse: 2014: 91,67%, 2013:84,62 %, 2012: 91,7 %.
Die Schmerzreduktion analog der VAS lag bei -56,32%. (2014: -55,56 %. ;2013: -60,18%, 2012: -64,56%).

Demzufolge darf die Richtung, die mit der Verabreichung der oben genannten Präparate-Kombination eingeschlagen wurde, als voller Erfolg bezeichnet werden. Insbesondere ist es für den Patienten angenehmer, da nicht fünf, sondern nur drei Injektionen erfolgen müssen. Gleichzeitig mindert dies die Infektionsgefahr erheblich.“